Überbein (Ganglion)

Im Sprachgebrauch wird eine mit gallertartiger Masse gefüllte, sich hart anfühlende Ausstülpung der Gelenkkapsel oder der Sehnenscheide Überbein genannt.

Der Begriff ist irreführend, weil es sich beim Überbein nicht um einen Knochen, sondern einen flüssigkeitsgefüllten Hohlraum handelt.

Zumeist tritt dieses tumorartige Zystengebilde an der Streckseite des Handgelenks oder der Beugesehnenscheide im Bereich des Fingergrundgelenks auf – häufig im Anschluss an eine chronische Überlastung der Beugesehnenscheiden oder der Fingergelenke.

Sie stellen eine gutartige und somit harmlose Geschwulstbildung dar, die jedoch auch sehr schmerzhaft sein kann. Das Ausmaß der vom Überbein ausgehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind abhängig von seiner Lokalisation und Größe.

Wird das Überbein intensiv belastet, schwillt es an, d.h. seine Größe ist belastungsabhängig.

Bei ständig auftretenden Schmerzen und störender Beugeeinschränkung empfiehlt sich eine operative Entfernung.

Anders als bei einer konservativen Behandlung, bei der das Überbein zerdrückt, verödet oder punktiert wird und erfahrungsgemäß rasch erneut auftritt, wird das Überbein bei einer Operation vollständig entfernt.

Sie haben Fragen zum Überbein (Ganglion)? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Operation

Eine vollständige chirurgische Entfernung des Überbeins ist eine kleine Operation, die in lokaler örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Im Beratungsgespräch wird Herr Dr. Öhler Sie ausführlich über den Ablauf der Operation, den zu erwartenden Heilungsprozess, sowie die postoperativen Maßnahmen aufklären.

Risiko

Die operative Entfernung des Überbeins verläuft in der Regel ohne Komplikationen.

Über den zu erwartenden Heilprozess und seltene, wie bei jeder Operation in Einzelfällen mögliche Komplikationen werden Sie in einem ausführlichen Beratungsgespräch von uns aufgeklärt.