Hauttumorbehandlung

Hauttumore entstehen durch Neubildung von Gewebe auf der Haut oder in den diversen Hautschichten.

Der Begriff Tumor wird fälschlicherweise oft mit Krebs gleichgesetzt – dabei bedeutet er eigentlich Geschwulst und sagt noch nichts darüber aus, ob eine Hautveränderung gut- oder bösartig ist.

Um die Tumortypen zu differenzieren, wird Ihr behandelnder Arzt eine feingewebliche Untersuchung durchführen.

Mit einer Gewebeprobe wird festgestellt werden können, ob der Tumor gut oder bösartig ist.

Eine Vielzahl gutartiger, meist rein kosmetisch störender Hauttumore können mithilfe plastisch-chirurgischer Methoden herausgeschnitten werden – sowohl verschiedene Arten von nicht-entzündlichen Muttermalen (Naevi), Bindegewebstumore (Fibrome, Stielwarzen), Fettgewebsgeschwülste (Lipome), Grützbeutel (Atherome), Fetteinlagerungen in der Lidhaut (Xanthelasmen), seborrhoische Alterswarzen, Feuermale und Hämangiome (Blutschwämme) als auch entzündliche, ebenfalls gutartige Hautveränderungen wie z.B. durch Viren ausgelöste Warzen.

Operation

Die Entfernung gutartiger Hauttumore oder verdächtiger Muttermale dauert meist nur einige Minuten.

Angewandt werden sowohl klassische chirurgische Verfahren (Exzision mit Skalpell und Hautnaht) als auch moderne therapeutische Verfahren wie Laserchirurgie, Kyrotherapie oder die Kombination mehrerer Techniken.

Die Art der angewandten Operationsmethode unterscheidet sich je nach Hauttumor.

Vor jeder Behandlung steht die ausführliche Aufklärung durch den behandelnden Arzt, der Sie auch über den Ablauf der auf Sie zukommenden Operation informieren wird.

Bei allen Eingriffen – insbesondere im Gesichtsbereich – werden die Schnitte so gesetzt, dass möglichst wenig Narbengewebe entsteht und ein kosmetisch möglichst unauffälliges Resultat erreicht wird.

Risiken

Das Risiko ist bei Entfernung von Hauttumoren in örtlicher Betäubung sehr gering und kann im Prinzip bei jedem Patienten erfolgen.

Entzündliche oder infektiöse Hautveränderungen sollten jedoch vorher ausgeheilt sein.

Das Risiko begrenzt sich auf mögliche lokale Reaktionen wie Wundheilungsstörung, Infektion oder Narbenbildung.

Zu weiteren zu berücksichtigenden Faktoren, seltenen möglichen Komplikationen und dem zu erwartenden Ergebnis wird Sie Ihr Arzt aufklären.

Gerne können Sie uns bei weiteren Fragen kontaktieren.